Digitalisierung

Ursprünglich bezeichnete die Digitalisierung den Umwandlungsprozess von analogen Daten in digitale Formate. Betroffene Medien waren unter anderem Fotos, Filme oder andere Dokumente. Analoge Werte haben keinen diskreten Wert und liegen z. B. als Spannungskurven vor, wenn sie mit Sensoren gemessen wurden. Digitale Werte geben einen binären Zustand an, der entweder 0 oder 1 beträgt. Durch diese Form der Datenspeicherung sind die Daten maschinell lesbar und deutlich schneller zu verarbeiten. Außerdem können diese mithilfe von Algorithmen komprimiert werden, um der Speicherplatz signifikant zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich digitale Werte trotz mehrfacher Verarbeitung oder Verschiebung nicht verfälschen.  Dadurch sind diese weniger fehleranfällig und für eine Langzeitspeicherung deutlich besser geeignet.

In der heutigen Zeit wird die Digitalisierung aber auch häufig Synonym für die digitale Transformation genutzt, welche den schrittweisen Übergang bestehender Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme in das digitale Zeitalter beschreibt. Angeführt von Phänomenen wie künstlicher Intelligenz, dem Internet der Dinge und zahlreichen digitalen Innovationen prägt der digitale Wandel das 21. Jahrhundert bislang stark.

 

Quellen:

  • Dipl.-Ing. Luber S., Litzel N. 2019. Was ist digitale Digitalisierung? Abgerufen am 07. Juli 2020, von https://www.bigdata-insider.de/was-ist-digitalisierung-a-626489/
  • innolytics. Was ist Digitalisierung? Abgerufen am 07. Juli 2020, von https://www.innolytics.de/was-ist-digitalisierung/