Innovationsökosystem

Ein Innovationsökosystem ist ein räumlich begrenztes Cluster, in dem sich verschiedene Akteure miteinander vernetzen, um gemeinsam Innovationen voranzutreiben. Innovationscluster stehen in einem positiven Zusammenhang zu Open Innovation. Durch die Integration in ein Netzwerk erhöht sich zudem die Reichweite, was sich z.B. positiv auf die Entwicklung einer Industrietechnologie und den eigenen Wissensstand auswirkt. Die Innovationsfähigkeit der verschiedenen Akteure wird durch die Vernetzung und den Wissensaustausch stark erhöht.

An verschiedenen Standorten finden sich unterschiedlich stark ausgeprägte Innovationsökosysteme bzw. Innovationscluster. Die Branchen sind einem Cluster sind entweder spezialisiert oder diversifiziert. Je nach Ausprägung und inhaltlichem Fokus eines Innovationsökosystem können von den Akteuren individuell Vorteile und Chancen ausgemacht werden durch die Integration in ein Ökosystem.

Quellen:

  • Kröll F, Farhauer O. 2014. Standorttheorien: Regional- und Stadtökonomik in Theorie und Praxis. 2. Aufl., Springer Gabler: Wiesbaden.
  • Lyu et al. 2019. Network embeddedness and inbound Open Innovation practice: The moderating role of technology cluster. Technological Forecasting & Social Change 144 (2): 12-24.
  • Raschke F W. 2009. Regionale Wettbewerbsvorteile: Identifikation, Analyse und Management von Clustern am Beispiel der Logistik im Rhein-Main-Gebiet. 1. Aufl., Gabler: Wiesbaden.
Author:
Erdem ist Projektleiter und Innovationsmanager im DOCK ONE. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit dem Schwerpunkt auf Produktionswirtschaft und Logistik, hat Erdem über die Innovation industrienaher Dienstleistungen promoviert. Sein Tätigkeitsschwerpunkt im DOCK ONE liegt auf der Entwicklung digitaler Wertversprechen und Geschäftsmodelle.